Из альбома: Kompass ohne Norden

1. Strophe

Die Menschen aus den

Katalogen fliegen als Pauschaltouristen, essen aus der Mirkowelle suchen sich en' Parkhauslücken.
Endlich Schlussverkauf vollbeladen geht's nach Haus ihr Leben ist so schön sie wünschen es hört niemals auf. Jede volle Einkaufstüte aus dem teuren Laden mit ihren Lieblingsmarken lässt sie abends tiefer schlafen. An vielen Tagen schimpfen sie auf Chef und Arbeit doch auch zwischen ihren Lebenslügen steckt die Wahrheit. Denn die sind glücklich ich kann's in ihren Augen sehen, während ich vor den Schaufenstern draußen steh.
Die sind wirklich glücklich sie schreien es raus Samstagabend nach der Sportschau auf der Couch.

Refrain

Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm. Ich wünschte mir, ich würde mich zufrieden geben, mit einen Standardleben mit einem Standardjob, Standardgedanken in einem Standardkopf.
Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm, aber mich stört soviel ich selber bin der erste Punkt.
Ich wär so gerne dumm wäre so gerne dumm. Der Coca-Cola-Truck fährt und fährt herum.

2. Strophe

Ich hätte so gern eine Frau die richtig einfach ist. Im Dezember dann schmückt sie alles weihnachtlich mit bunten Lichterketten blinken tun sie fürchterlich, sie kocht nur Dr.Oetker aber sie kocht für mich. Ich kauf ihr etwas teuren Schmuck, ein schickes Auto für die Stadt, drei Wochen all inclusive und dann ist sie satt, liest ihre Magazine über sogenannte Stars lebt Fernsehserien nach Samstagabend in den Bars.
Die ist glücklich ich kann's in ihren Augen sehn, wie sie dabei ist sich mit ihrem Handy aufzunehmen.
Die ist wirklich glücklich sie schreit es heraus bei Girlabend, Prosecco und den Desperate Housewifes.

Refrain

Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm. Ich wünschte mir, ich würde mich zufrieden geben, mit einen Standardleben mit einem Standardjob, Standardgedanken in einem Standardkopf.
Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm, aber mich stört soviel ich selber bin der erste Punkt.
Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm. Der Coca-Cola-Truck fährt und fährt herum.

3. Strophe

Aber dann sah ich dich, sah wie du anderst bist, eine wie du ist für den Standardkitsch der Antichrist. Du bist nicht stark geschminkt, du bist nicht magersüchtig, doch hast Klasse wie keine Zweite du bist gerade richtig. In einer genormten Welt trifft man fast nur gleiche an, du bist die eine Mona Lisa von der Meisterhand. Du hast die lange verloren geglaubte Eleganz, die in jedem Alter schön bleibt ein Lebenlang. Ich miste meine Schränke aus, behalt nur Klassiker, schmeisse alles weg, ich mache Raum für dich, verzichte auf das Plastik da, das ganze Katzengold, ich mache reinen Tisch, ich brauche nur dich.

Refrain

Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm ich wünschte mir ich würde mich zufrieden geben, mit einem Standardjob, Bilderbuch Familienleben, mit dreimal in der Woche Sex und freitags ein paar Biere heben.

(3x)

Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm ich kann nicht mehr zurück, denn jetzt sah ich dich.

Ich wär so gerne dumm, wäre so gerne dumm, aber so bin ich nicht darum will ich nur dich.

(Dank an daniyoo für den Text)

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